Grund­sätz­li­ches

Grund­sätz­li­ches zur Ab­rech­nung

Das Ge­setz legt fest, dass Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten für die Ver­tei­lung der Li­zen­zent­gel­te fes­te Re­geln auf­zu­stel­len ha­ben, die ein will­kür­li­ches Vor­ge­hen aus­schlie­ßen. AKM und aus­tro me­cha­na ha­ben sol­che fes­ten Re­geln auf­ge­stellt. Die­se fes­ten Re­geln hei­ßen Ab­rech­nungs­re­geln und wer­den vom Vor­stand der AKM (AKM Ab­rech­nungs­re­geln) bzw. von der Mit­glie­der­haupt­ver­samm­lung der aus­tro me­cha­na (AUME Ab­rech­nungs­re­geln) be­schlos­sen. Bei­de Re­ge­lungs­wer­ke zur Ver­tei­lung wer­den den ak­tu­el­len Er­for­der­nis­sen lau­fend an­ge­passt. Die Ab­rech­nungs­re­geln der AKM und der aus­tro me­cha­na gel­ten für alle Mu­sik­schaf­fen­den un­ab­hän­gig von de­ren Be­kannt­heits­grad glei­cher­ma­ßen.

Wei­ters legt das Ge­setz fest, dass die Ver­tei­lung mög­lichst ge­nau und nach­voll­zieh­bar zu ge­sche­hen hat, so­weit dies mit ver­tret­ba­rem Auf­wand mög­lich ist. Die Tan­tie­men­ab­rech­nun­gen der AKM und der aus­tro me­cha­na er­fol­gen un­ter Be­ach­tung von Wirt­schaft­lich­keits­er­wä­gun­gen nach dem Grund­satz der höchst­mög­li­chen Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit. Dies kann nur durch eine Viel­zahl von dif­fe­ren­zier­ten und an der Pra­xis ori­en­tier­ten Re­ge­lun­gen er­reicht wer­den.

Die Ab­rech­nung spie­gelt den Um­fang der Werk­nut­zung wi­der. Es wer­den die In­for­ma­tio­nen über Wer­ke und Rech­te­inha­ber mit den Nut­zungs­mel­dun­gen (Mu­sik­pro­gram­me, Sen­de­lis­ten, Ver­kaufs­mel­dun­gen, Auf­stel­lun­gen von Downloads/Streaming/Aufrufen etc.) und den ein­ge­ho­be­nen Li­zen­zent­gel­ten zu­sam­men­ge­führt.

AKM und aus­tro me­cha­na rech­nen die Ein­nah­men an die mu­si­ka­li­schen Ur­he­ber und de­ren Ver­le­ger ab – an ihre Mit­glie­der di­rekt, an die Mit­glie­der aus­län­di­scher Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten über die­se Ge­sell­schaf­ten. Vor der Ver­tei­lung wird der ent­stan­de­ne Be­triebs­auf­wand (AKM) bzw. die Kom­mis­si­ons­ge­büh­ren (aus­tro me­cha­na) ab­ge­zo­gen. AKM und aus­tro me­cha­na ver­bleibt kein Ge­winn!

Der Spe­sen­ab­zug der AKM in den letz­ten Jah­ren be­trug zwi­schen 10% und 12%, ein im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich sehr nied­ri­ger Wert. Die Ein­nah­men der AKM die­nen auch zur De­ckung der Auf­wen­dun­gen für so­zia­le und kul­tu­rel­le Zwe­cke der AKM-Mit­glie­der.