Werk­ein­stu­fung

Ein­stu­fung von Wer­ken

Es ist ge­setz­lich vor­ge­se­hen, dass Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten in ih­ren Ver­tei­lungs­re­geln kul­tu­rell hoch­wer­ti­ge Wer­ke hö­her be­wer­ten kön­nen als an­de­re so­wie Ori­gi­nal­wer­ke hö­her als Be­ar­bei­tun­gen. Bei der AKM ge­schieht das mit ih­ren Re­ge­lun­gen über die Ein­stu­fun­gen von Wer­ken (Ab­rech­nungs­re­geln, Ab­schnitt C, Ers­tes Haupt­ka­pi­tel).

Die Ein­stu­fun­gen er­fol­gen grund­sätz­lich an­hand der In­for­ma­tio­nen, die die AKM durch die Werk­an­mel­dun­gen er­hält. Im Be­darfs­fall er­folgt die Ein­stu­fung durch die Kom­mis­si­on für mu­si­ka­li­sche Ein­stu­fun­gen. Die Mit­glie­der der Ein­stu­fungs­kom­mis­si­on wer­den von der Mit­glie­der­haupt­ver­samm­lung der AKM ge­wählt. Die Ein­stu­fung rich­tet sich nach der Art des Wer­kes und bei Wer­ken erns­ter Rich­tung so­wie hö­her ein­zu­stu­fen­der Wer­ke nicht erns­ten Cha­rak­ters im All­ge­mei­nen nach der Be­set­zung. Bei der Ein­stu­fung ei­ner Be­ar­bei­tung ist nicht das Ori­gi­nal­werk, son­dern der Cha­rak­ter der Be­ar­bei­tung maß­ge­bend.

Eine hö­he­re Ein­stu­fung er­hal­ten die Wer­ke nur auf An­trag durch den Be­zugs­be­rech­tig­ten. Zur hö­he­ren Ein­stu­fung ein­ge­reich­te Wer­ke wer­den der Kom­mis­si­on erst vor­ge­legt, wenn be­reits eine öf­fent­li­che Auf­füh­rung ge­gen Ent­gelt oder Sen­dung statt­ge­fun­den hat oder eine Ver­öf­fent­li­chung in Form ei­ner ge­druck­ten Ver­lags­aus­ga­be vor­liegt.