Neue Stu­die zur Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft in Eu­ro­pa prä­sen­tiert

Die AKM stellt sich ih­rer Ge­schich­te
10. Juni 2016
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Neue Stu­die zur Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft in Eu­ro­pa prä­sen­tiert

Die Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft (KKW) in der EU zeigt ei­nen Weg aus der Kri­se. Die Stu­die von EY zeigt die gro­ße Be­deu­tung der KKW zu Wachs­tum und Ar­beits­plät­zen in der EU auf.

Die am 2. De­zem­ber 2014 in Brüs­sel bei ei­ner Pres­se­kon­fe­renz vor­ge­stell­te Stu­die von EY (frü­her: Ernst & Young) „Wachs­tum schaf­fen: Er­fas­sung der Märk­te der Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft in der EU“ be­legt den maß­geb­li­chen Bei­trag der Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft zur eu­ro­päi­schen Wirt­schaft. Mit ei­nem wirt­schaft­li­chen Ge­wicht von 535,9 Mrd. EUR und 7,1 Mio. Ar­beits­plät­zen ge­hört die KKW zu den wich­tigs­ten Ar­beit­ge­bern in der EU und hat na­he­zu so viel Be­schäf­tig­te wie die Gas­tro­no­mie. Gleich­zei­tig be­schäf­tigt sie zwei­ein­halb Mal mehr Men­schen als die Au­to­mo­bil­bran­che und fünf­mal so vie­le wie in der Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che.

Die Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft hat sich ge­gen­über der Wirt­schafts­kri­se als au­ßer­or­dent­lich wi­der­stands­fä­hig er­wie­sen und ist auch in den wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten ge­wach­sen. Sie ist ein Mo­tor für das Wirt­schafts­wachs­tum in Eu­ro­pa und da­mit ein Mit­tel ge­gen die Wirt­schafts­kri­se, die den eu­ro­päi­schen Kon­ti­nent seit Jah­ren er­fasst hat. Mit ih­rer Spit­zen­rei­ter­rol­le an der vor­ders­ten Front der di­gi­ta­len In­no­va­ti­on ist die Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft zu­dem für ein wei­te­res Wachs­tum in der Zu­kunft gut auf­ge­stellt.

Die Eu­ro­päi­sche Uni­on kann in der Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft eine Viel­zahl an in­ter­na­tio­na­len Markt­füh­rern vor­wei­sen. Ihre Er­folgs­ge­schich­ten sind ein Spie­gel­bild ih­rer Bran­chen, die sich auf die Dy­na­mik und den Reich­tum schöp­fe­ri­scher Leis­tun­gen in Eu­ro­pa stüt­zen und kul­tu­rel­le Viel­falt ga­ran­tie­ren.

In der Stu­die von EY wur­den elf Teil­märk­te ana­ly­siert: Bü­cher, Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten, Mu­sik, Dar­stel­len­de Kunst, TV, Film, Ra­dio, Vi­deo­spie­le, Bil­den­de Kunst, Ar­chi­tek­tur und Wer­bung. Es ist die ers­te Stu­die die­ser Art, die Eu­ro­pas Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft de­tail­liert in so brei­tem Um­fang un­ter­sucht. Die Stu­die wur­de von der GE­SAC (Eu­ro­pean Grou­ping of So­cie­ties of Aut­hors and Com­po­sers) in Auf­trag ge­ge­ben und ist von 18 Part­nern und un­ter­stüt­zen­den Or­ga­ni­sa­tio­nen ge­tra­gen.

AKM-Ge­ne­ral­di­rek­tor Dr. Ger­not Gra­nin­ger: „Die Stu­die zeigt nicht nur, dass die Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft von ma­kro­öko­no­mi­scher Be­deu­tung ist, son­dern auch dass der Schutz des geis­ti­gen Ei­gen­tums, im be­son­de­ren das Ur­he­ber­recht, Wachs­tums­mo­tor in der EU ist und sich auf die Be­schäf­ti­gung po­si­tiv aus­wirkt“.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen so­wie die Stu­die zum Down­load ist auf fol­gen­der Web­site ab­ruf­bar: www.creatingeurope.eu