Un­ge­rech­tig­keit im di­gi­ta­len Markt bleibt be­stehen

Am 5. Juli hat das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment in Straß­burg über die aus­gie­big dis­ku­tier­te Richt­li­nie zum Ur­he­ber­recht ab­ge­stimmt und die­ses mit knap­per Mehr­heit ab­ge­lehnt. Mas­si­ver Lob­by­is­mus der In­ter­net­gi­gan­ten und eine ge­ziel­te Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gne der Netz­ak­ti­vis­ten hat zu die­ser Ent­schei­dung des Par­la­ments ge­führt. Die AKM sieht dar­in eine un­ge­nutz­te Chan­ce, die der­zeit be­stehen­de Un­ge­rech­tig­keit im di­gi­ta­len Markt ein für alle Male zu be­sei­ti­gen, nach­dem die­se auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne be­reits zwei Jah­re in­ten­siv dis­ku­tiert und mit un­zäh­li­gen Fak­ten be­legt wur­de. Die Mo­bi­li­sie­rung der Ur­he­ber und Krea­tiv­schaf­fen­den wird wei­ter­ge­führt in der Hoff­nung, im Ple­num eine zu­frie­den­stel­len­de Lö­sung ba­sie­rend auf Fak­ten und Haus­ver­stand zu er­zie­len.

Ger­not Gra­nin­ger, Ge­ne­ral­di­rek­tor der AKM : „Es steht 1:0 für Goog­le und Face­book ge­gen die Ur­he­ber und Krea­tiv­schaf­fen­den in ganz Eu­ro­pa, die ein Recht auf fai­re Ver­gü­tung für die Nut­zung ih­rer Wer­ke auf on­line-Platt­for­men ha­ben. Wir ge­ben nicht auf und wer­den wei­ter­hin mit al­ler Kraft da­für ein­tre­ten, dass die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen end­lich an die Ge­ge­ben­hei­ten des 21. Jahr­hun­derts an­ge­passt wer­den.“