Aus­schrei­bung: Staats­sti­pen­di­en für Kom­po­si­ti­on 2019

Das Bun­des­kanz­ler­amt schreibt für das Ka­len­der­jahr 2019 Staats­sti­pen­di­en für mu­si­ka­li­sche Kom­po­si­tio­nen aus. Die­se wer­den auf Emp­feh­lung ei­ner un­ab­hän­gi­gen Jury bis zu zehn Per­so­nen zu­er­kannt, die mit der Mu­sik­tra­di­ti­on und der ak­tu­el­len mu­si­ka­li­schen Ent­wick­lung in Ös­ter­reich seit Jah­ren in en­gem Zu­sam­men­hang ste­hen, ein ab­ge­schlos­se­nes Mu­sik­stu­di­um vor­wei­sen kön­nen oder kon­ti­nu­ier­lich haupt­be­ruf­lich als Mu­sik­schaf­fen­de tä­tig sind. Teil­nah­me­be­rech­tigt sind na­tür­li­che Per­so­nen, die die ös­ter­rei­chi­sche Staats­bür­ger­schaft be­sit­zen oder ei­nen Wohn­sitz in Ös­ter­reich ha­ben. Die Lauf­zeit je­des der mit EUR 1.300,- mo­nat­lich do­tier­ten Sti­pen­di­en be­trägt ein Jahr.

Die voll­stän­di­gen Be­wer­bungs­un­ter­la­gen sind ab so­fort bis spä­tes­tens 15. Sep­tem­ber 2018 an fol­gen­de Adres­se zu rich­ten

z. Hd. Mag. Mar­tin Sei­wald, MAS

Bun­des­kanz­ler­amt, Ab­tei­lung II/2,

Con­cordia­platz 2, 1010 Wien

Ein­sen­dun­gen nach dem ge­nann­ten Ein­reich­ter­min wer­den nicht be­rück­sich­tigt. Im Zwei­fels­fall gilt das Da­tum des Post­stem­pels. Der Brief­um­schlag und das Be­wer­bungs­schrei­ben sind mit dem deut­lich sicht­ba­ren Ver­merk „Staats­sti­pen­di­um für Kom­po­si­ti­on 2019″ zu ver­se­hen.

Die voll­stän­di­gen Be­wer­bungs­un­ter­la­gen ent­hal­ten:

  1. Aus­ge­füll­tes För­der­an­trags­for­mu­lar mit Name, Adres­se, Te­le­fon­num­mer, Ge­burts­da­tum und Bank­ver­bin­dung: Kre­dit­in­sti­tut (mit Bank­leit­zahl, IBAN, BIC), Kon­to­wort­laut (= Kontoinhaber/Konotinhaberin)
  2. Ko­pie des Mel­de­zet­tels
  3. Le­bens­lauf mit An­ga­ben über die bis­he­ri­ge künst­le­ri­sche bzw. kom­po­si­to­ri­sche Tä­tig­keit so­wie eine ak­tu­el­le Werk­lis­te
  4. An­ga­ben über die der­zei­ti­ge Ein­kom­mens- und Be­rufs­si­tua­ti­on
  5. Die Be­schrei­bung der kom­po­si­to­ri­schen Vor­ha­ben (Ti­tel, Be­set­zung, Ur­auf­füh­rungs­da­tum, ggf. Auf­trag­ge­ber so­wie An­ga­ben über aus­füh­ren­de En­sem­bles und Ver­an­stal­ter etc.), die wäh­rend der Lauf­zeit des Sti­pen­di­ums ver­wirk­licht wer­den sol­len, sind in ei­ner ge­son­der­ten Bei­la­ge (A4 Blatt) kurz und über­sicht­lich dar­zu­stel­len.
  6. Ar­beits­pro­ben: Par­ti­tu­ren, CDs (je­weils ma­xi­mal zwei) oder Links zu im In­ter­net ver­öf­fent­lich­tem Ma­te­ri­al. Es wird emp­foh­len, nur Ko­pi­en vor­zu­le­gen, da kei­ne Haf­tung für Ver­lust oder Be­schä­di­gung des ein­ge­sand­ten Ma­te­ri­als über­nom­men wer­den kann.
  7. Ei­gen­hän­di­ge Un­ter­schrift am För­der­an­trags­for­mu­lar, wo­durch die Rich­tig­keit der An­ga­ben be­stä­tigt und das Ein­ver­ständ­nis mit den Aus­schrei­bungs­be­din­gun­gen er­klärt wird.

Die Stipendiatinnen/Stipendiaten wer­den von ei­ner qua­li­fi­zier­ten Jury in frei­er Be­wer­tung vor­ge­schla­gen. Vom Ju­ry­er­geb­nis wer­den die Teil­neh­me­rIn­nen schrift­lich in­for­miert. Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass kei­ne ver­ba­li­sier­te Be­grün­dung des Ju­ry­vor­schla­ges er­folgt.

Der Jury wer­den nur voll­stän­di­ge Be­wer­bun­gen vor­ge­legt.

Mit der An­nah­me des Sti­pen­di­ums ist – so­fern in der Zu­er­ken­nung kei­ne an­de­re Be­stim­mung ge­nannt ist – die Ver­pflich­tung ver­bun­den spä­tes­tens drei Mo­na­te nach des­sen Ab­lauf der zu­stän­di­gen Ab­tei­lung des Bun­des­kanz­ler­am­tes ei­nen do­ku­men­tier­ten Be­richt über die wäh­rend der Lauf­zeit des Sti­pen­di­ums ent­stan­de­nen Ar­bei­ten so­wie Ko­pi­en die­ser Wer­ke oder ent­spre­chen­de Ton­trä­ger vor­zu­le­gen.

Wei­ters wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass – im Fal­le der Zu­er­ken­nung ei­nes Sti­pen­di­ums – im sel­ben Jahr kei­ne wei­te­ren För­de­run­gen an Stipendiatinnen/Stipendiaten aus­ge­spro­chen wer­den kön­nen. Per­so­nen, die in den letz­ten drei Jah­ren (2016-2018) ein Staats­sti­pen­di­um für Kom­po­si­ti­on er­hal­ten ha­ben, sind von der Be­wer­bung aus­ge­schlos­sen.

Alleinerzieherinnen/Alleinerzieher er­hal­ten, falls ih­nen ein Sti­pen­di­um zu­ge­spro­chen wird, ei­nen um den Be­trag von EUR 200,- per Mo­nat er­höh­ten Sti­pen­di­en­be­trag. Ein er­höh­tes Sti­pen­di­um steht zu, wenn die Antragstellerin/der An­trag­stel­ler zum Zeit­punkt der An­trag­stel­lung und für den Zeit­raum des be­an­trag­ten Sti­pen­di­ums nicht in ei­ner Part­ner­schaft (Ehe, Le­bens­ge­mein­schaft, ein­ge­tra­ge­nen Part­ner­schaft) lebt und wäh­rend die­ses Zeit­rau­mes Fa­mi­li­en­bei­hil­fe für min­des­tens ein Kind er­hält. Als Nach­weis der Sor­ge­pflich­ten ist die Be­stä­ti­gung über den Be­zug von Fa­mi­li­en­bei­hil­fen und das aus­ge­füll­te Al­lein­er­zie­he­rIn­nen-For­mu­lar vor­zu­le­gen.

 

Wien, Juli 2018

Mag. Ger­not Blü­mel

Bun­des­mi­nis­ter für EU, Kunst, Kul­tur und Me­di­en