Eu­ro­pe for Crea­tors wirkt Google’s bei­spiel­lo­sem Lob­by­ing ent­ge­gen

Brüs­sel, 16. Jän­ner 2019 – EU­RO­PE FOR CREA­TORS prä­sen­tiert eine neue Home­page und ei­nen News­let­ter und setzt so ein Zei­chen ge­gen die mas­si­ve Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gne von Goog­le rund um Ar­ti­kel 13 der Eu­ro­päi­schen Ur­he­ber­rechts­no­vel­le.

Die neu­en Tools schla­gen mit Fak­ten zu­rück. Die Home­page www.article13.de (auch auf Eng­lisch, Ita­lie­nisch, Tsche­chisch, Fran­zö­sisch, Pol­nisch, Kroa­tisch ver­füg­bar) und der News­let­ter INSIGHT13 ge­hen se­ri­ös auf das The­ma ein und fo­kus­sie­ren sich auf die Kern­fra­ge: Was steht tat­säch­lich in der Richt­li­nie und wie funk­tio­niert der Pro­zess?

Goog­le nutz­te sei­ne Fi­nanz­stär­ke und sei­ne Platt­form You­Tube, um eine der größ­ten Lob­by­ing Kam­pa­gnen, die die Eu­ro­päi­sche Uni­on in den letz­ten Jah­ren ge­se­hen hat, zu or­ga­ni­sie­ren, ohne da­bei zu sehr auf die Wahr­heit zu ach­ten. You­Tube Ma­na­ger ha­ben be­haup­tet, dass Ar­ti­kel 13 die Platt­form in Eu­ro­pa lahm­le­gen wür­de und dass 35 Mil­lio­nen Ac­counts mög­li­cher­wei­se ent­fernt wer­den müss­ten. Die Platt­form und ihre Ver­bün­de­ten ha­ben ver­sucht, Kin­der und jun­ge User zu ma­ni­pu­lie­ren, um fal­sche Be­haup­tun­gen über Ar­ti­kel 13 zu ver­brei­ten. Es ist äu­ßerst be­sorg­nis­er­re­gend, dass eine Me­di­en­platt­form mit solch do­mi­nan­ter Po­si­ti­on ihr Ser­vice als Waf­fe be­nutzt, um die öf­fent­li­che Mei­nung zu be­ein­flus­sen und rein pri­va­te und wirt­schaft­li­che In­ter­es­sen durch Fehl­in­for­ma­ti­on, Pa­nik­ma­che und Fake News zu ver­tei­di­gen.

Mit ei­ner kla­ren Zeit­leis­te, der Be­ant­wor­tung häu­fig ge­stell­ter Fra­gen und ei­ner Er­klä­rung je­der Zei­le der Ver­si­on des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments zu Ar­ti­kel 13 bie­tet die Home­page ge­naue und ein­fach ver­ständ­li­che Ein­bli­cke in die De­bat­te und deckt gleich­zei­tig die Vor­tei­le von Ar­ti­kel 13 für Ur­he­be­rIn­nen und nor­ma­le User auf. Es wird Zeit, dass You­Tube end­lich die not­wen­di­gen Schrit­te hin zu mehr Trans­pa­renz, Ver­ant­wort­lich­keit und Ver­ant­wor­tung auf sei­ner Platt­form setzt. Das wird aber erst pas­sie­ren, wenn kla­re und fai­re Re­geln eta­bliert sind.

Durch Ar­ti­kel 13 kön­nen In­hal­te auf fai­re Art und Wei­se ge­teilt wer­den und das will­kür­li­che Ent­fer­nen von In­hal­ten und an­de­re un­fai­re Prak­ti­ken von Platt­for­men wie You­Tube wird un­ter­bun­den.

Der News­let­ter wird über die letz­ten Ent­wick­lun­gen und den Kampf um die öf­fent­li­che Mei­nung be­rich­ten. Kur­ze ana­ly­ti­sche Ar­ti­kel wer­den auf die bes­ten Ar­ti­kel, Vi­de­os, Tweets und Me­mes zu dem The­ma ver­lin­ken.

Mel­den Sie sich für den News­let­ter an und be­su­chen Sie uns auf www.article13.de, oder fol­gen Sie der De­bat­te auf Twit­ter un­ter @EUForCreators mit #Eu­rope­For­Crea­tors.

Über EU­RO­PE FOR CREA­TORS

EU­RO­PE FOR CREA­TORS ist eine Grup­pe von Or­ga­ni­sa­tio­nen aus ganz Eu­ro­pa, in de­nen sich Au­toren, Mu­sik­schaf­fen­de, Pro­du­zen­ten, Schau­spie­ler, Fil­me­ma­cher und vie­le an­de­re zu­sam­men­ge­schlos­sen ha­ben. Wir ste­hen für rund 12 Mil­lio­nen Jobs in den Bran­chen der eu­ro­päi­schen Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft und be­für­wor­ten die Ur­he­ber­rechts-Richt­li­nie.