Wir trau­ern um Chris­ti­an Ko­bel

pho­no­ECHOES
17. April 2020
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Wir trau­ern um Chris­ti­an Ko­bel

Der Vor­stand und die Mit­glie­der der AKM trau­ern um ih­ren Kol­le­gen Chris­ti­an Ko­bel, der am 8. Mai 2020 plötz­lich und un­er­war­tet im 58. Le­bens­jahr ver­stor­ben ist.

„Ohne Mu­sik wäre das Le­ben ein Irr­tum.“ Die­ses Zi­tat von Fried­rich Nietz­sche war auch das Le­bens­mot­to von Chris­ti­an Ko­bel, der schon als Vor­schul­kind die Welt der Mu­sik für sich ent­deck­te. Dem Ak­kor­de­on­spiel folg­te Trom­pe­te und Kla­vier, und be­reits mit 15 Jah­ren grün­de­te er sei­ne ers­te Tanz- und Un­ter­hal­tungs­band, mit der er die nächs­ten 10 Jah­re in ganz Ös­ter­reich bei Ver­an­stal­tun­gen en­ga­giert war. Nach der Ma­tu­ra war er als Trom­pe­ter bei der Gar­de­mu­sik Wien tä­tig.

Nach ei­nem zwei­jäh­ri­gen In­ter­mez­zo als Schall­plat­ten­ver­tre­ter der Fir­ma Al­pha-Mu­sic in Ös­ter­reich trat Chris­ti­an Ko­bel am 1. Fe­bru­ar 1989 in den Mu­sik­ver­lag Jo­sef Wein­ber­ger ein, in dem er bis zu sei­nem Ab­le­ben tä­tig war. Als wah­rer Ken­ner sei­ner Bran­che kann­te er jede Fa­cet­te des Ver­lags­we­sens und be­treu­te ein alle Gen­res um­fas­sen­des Re­per­toire.

Sei­ne lang­jäh­ri­ge und um­fas­sen­de Er­fah­rung als Ver­le­ger brach­te Chris­ti­an Ko­bel auch in die AKM und ihre Toch­ter­ge­sell­schaft aus­tro me­cha­na ein, für die er über vie­le Jah­re im Vor­stand tä­tig war und sich äu­ßerst ak­tiv für die In­ter­es­sen der Mit­glie­der und die zu­kunfts­ori­en­tier­te Wei­ter­ent­wick­lung der AKM ein­setz­te.

Die ös­ter­rei­chi­schen Mu­sik­ver­la­ge und die AKM ver­lie­ren mit Chris­ti­an Ko­bel ei­nen en­ga­gier­ten Ver­tre­ter. Un­ser auf­rich­ti­ges Bei­leid gilt den An­ge­hö­ri­gen des Ver­stor­be­nen.