Über­brü­ckungs­fi­nan­zie­rung für Künst­le­rIn­nen auf 10.000 Euro er­höht

Die Bun­des­re­gie­rung hat am 7. Ok­to­ber ne­ben der Ver­län­ge­rung wei­te­rer Co­ro­na-Hilfs­maß­nah­men auch die Aus­wei­tung der Über­brü­ckungs­fi­nan­zie­rung für selb­stän­di­ge Künst­le­rin­nen und Künst­ler be­kannt­ge­ge­ben.


Seit Juli kön­nen Künst­le­rin­nen und Künst­ler, die bei der So­zi­al­ver­si­che­rung der Selb­stän­di­gen (SVS) ver­si­chert sind und sich in ei­ner Not­la­ge be­fin­den, aus die­sem Topf eine Ein­mal­zah­lung von 6.000 Euro be­an­tra­gen. Die­se Zah­lung wird jetzt auf 10.000 Euro er­höht.


„Wir sind ur­sprüng­lich von 1.000 Euro pro Mo­nat für 6 Mo­na­te aus­ge­gan­gen, um die gröbs­ten Not­la­gen ab­zu­fe­dern“, so Kunst- und Kul­tur­staats­se­kre­tä­rin An­drea May­er. „Lei­der ha­ben die letz­ten Wo­chen ge­zeigt, dass die Lage im Kunst- und Kul­tur­be­reich nach wie vor schwie­rig blei­ben wird. Da­her ha­ben wir uns in der Bun­des­re­gie­rung ent­schie­den, die Ein­mal­zah­lung aus der Über­brü­ckungs­fi­nan­zie­rung vor­erst auf 10.000 Euro zu er­hö­hen.“


Bis­her wur­den aus dem mit ins­ge­samt 90 Mil­lio­nen Euro do­tier­ten Topf rund 25 Mil­lio­nen Euro an knapp 5.000 Per­so­nen aus­ge­zahlt. Die An­trag­stel­lung für die er­höh­te Über­brü­ckungs­fi­nan­zie­rung ist ab so­fort bei der SVS mög­lich.


Be­reits ge­leis­te­te Zah­lun­gen aus der Über­brü­ckungs­fi­nan­zie­rung und aus dem Här­te­fall­fonds wer­den von der ma­xi­ma­len För­der­sum­me ab­ge­zo­gen. „Ins­ge­samt wur­den seit An­fang Juli be­reits über 5.000 An­trä­ge ge­stellt und von der SVS po­si­tiv ab­ge­wi­ckelt“, sagt Pe­ter Leh­ner, Ob­mann der So­zi­al­ver­si­che­rung der Selb­stän­di­gen. „Die Be­ar­bei­tungs­dau­er vom Ein­lan­gen des An­trags zur An­wei­sung be­trägt rund zwei Werk­ta­ge. Bis die För­de­rung auf dem Kon­to des Künst­lers und der Künst­le­rin ein­geht, ver­ge­hen durch­schnitt­lich ins­ge­samt rund vier Tage. Mit der ak­tu­el­len Er­wei­te­rung hel­fen wir nicht nur rasch und ef­fi­zi­ent, son­dern auch nach­hal­tig je­nen Künst­le­rin­nen und Künst­lern, die be­son­ders hart von der Co­ro­na-Kri­se be­trof­fen sind.“