Ar­ti­kel 13

Es wur­de be­reits viel über Ar­ti­kel 13 (nun­mehr Ar­ti­kel 17) ge­sagt, Fehl­in­for­ma­tio­nen und fal­sche In­ter­pre­ta­tio­nen ha­ben die De­bat­te ge­trübt. Jetzt gibt es eine neue, fi­na­le Ver­si­on des Tex­tes, die im Tri­log be­schlos­sen und vom Aus­schuss der stän­di­gen Ver­tre­ter ge­neh­migt wur­de. Las­sen Sie uns ei­nen fri­schen Blick auf ei­ni­ge der Punk­te wer­fen, die im­mer wie­der für Be­den­ken sor­gen.

Was ist neu im Ver­gleich zum Text vom Sep­tem­ber 2018?

Nach­fol­gend fin­den Sie ei­ni­ge der wich­tigs­ten Ver­än­de­run­gen:

  • Platt­for­men wer­den an­ge­hal­ten, Li­zen­zen von Rech­te­inha­bern zu er­wer­ben statt In­hal­te zu blo­ckie­ren. Das be­deu­tet we­ni­ger Ent­fer­nen, mehr In­hal­te ver­füg­bar und grö­ße­re Rechts­si­cher­heit für Ein­zel­per­so­nen, wenn sie krea­ti­ve In­hal­te pos­ten oder tei­len.
  • Es gibt kein Ver­pflich­tung Fil­ter ein­zu­set­zen. Die Ser­vices müs­sen in der Lage sein, spe­zi­fi­sche, ur­he­ber­recht­lich ge­schütz­te In­hal­te zu er­ken­nen, für die die Rech­te­inha­ber die re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung stel­len. Sie kön­nen nicht will­kür­lich Fil­ter ein­set­zen, um das Hoch­la­den von In­hal­ten zu stop­pen. Da­her sind  die An­kün­di­gun­gen von You­Tube halt­los, dass es Ka­nä­le schlie­ßen und Fil­ter­sys­te­me für un­li­zen­zier­te In­hal­te ein­füh­ren muss.
  • Der Text un­ter­stützt Start Ups: die Ver­pflich­tun­gen in Ar­ti­kel 13 be­rück­sich­ti­gen die Grö­ße, Be­su­cher­zahl und Ge­schäfts­typ. Zu­sätz­lich exis­tiert ein spe­zi­el­les Sys­tem mit we­sent­lich wei­che­ren Ver­pflich­tun­gen für Start Ups. Da­durch wer­den der ein­fa­che Markt­zu­gang und Wett­be­werbs­gleich­heit si­cher­ge­stellt.
  • Ein­zel­per­so­nen kön­nen dar­auf ver­trau­en, dass es Aus­nah­men für Zi­ta­te, Kri­tik, Ka­ri­ka­tur, Par­odie, usw. in der EU gibt, wenn sie In­hal­te hoch­la­den oder tei­len. Me­mes und gifs kön­nen also wei­ter­hin ohne Be­den­ken ge­pos­tet wer­den!

 

Geg­ner von Ar­ti­kel 13 be­haup­ten oft­mals, dass alle Platt­for­men all ihre In­hal­te che­cken müs­sen um her­aus­zu­fin­den, ob ir­gend­et­was da­von ge­gen das Ur­he­ber­recht ver­stößt. Sie be­har­ren dar­auf, dass die­se nicht un­ter­schei­den könn­ten, was ge­schützt ist und was nicht, das wür­de zu ei­ner Zen­sur von In­for­ma­tio­nen füh­ren. Das ist falsch. Hier steht war­um:

An­reiz für neue Lö­sun­gen
Ar­ti­kel 13 wird An­rei­ze für Li­zenz­lö­sun­gen schaf­fen, mit de­nen die Rech­te­inha­ber Platt­for­men au­to­ri­sie­ren, dass die­se le­gi­ti­men öf­fent­li­chen Zu­griff auf die größt­mög­li­che Men­ge an In­hal­ten ge­ben und die­se spei­chern. Krea­tiv­schaf­fen­de ver­trau­en auf Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten, die One-Stop-Shops für die Ge­wäh­rung von Li­zen­zen aus ih­ren gro­ßen Re­per­toires sind. Prak­tisch be­deu­tet das, dass mehr In­hal­te ver­füg­bar sein wer­den, dass es eine fai­re Ver­gü­tung für die Krea­tiv­schaf­fen­den gibt, und dass kein Be­darf be­steht, In­hal­te zu fil­tern oder zu ent­fer­nen, da die­se au­to­ri­siert sind. Sol­che Li­zen­zen wer­den auch die Ak­ti­vi­tä­ten von Uploa­dern ab­de­cken, so­lan­ge die­se nicht kom­mer­zi­ell tä­tig sind.

Ge­ziel­tes Ent­fer­nen be­deu­tet kein Fil­tern oder ge­ne­rel­le Über­wa­chung
Nach dem neu­en Text wer­den Ser­vices nicht je­den ein­zel­nen In­halt über­prü­fen, ver­ste­hen und be­ur­tei­len müs­sen. Sie müs­sen nur spe­zi­fi­sche Wer­ke durch ge­ziel­te Maß­nah­men und ba­sie­rend auf den von den Rech­te­inha­bern zur Ver­fü­gung ge­stell­ten In­for­ma­tio­nen (Me­ta­da­ten) entfernen.Falls ein Rech­te­inha­ber kei­ne Li­zenz mit der Platt­form ver­han­deln möch­te, müs­sen die bei­den Par­tei­en zu­sam­men­ar­bei­ten um si­cher zu stel­len, dass die iden­ti­fi­zier­ten Wer­ke nicht ver­füg­bar ge­macht wer­den. Platt­for­men kön­nen sich auch auf ‚Haf­tungs­be­schrän­kun­gen‘ ver­las­sen, soll­ten In­hal­te trotz ‚bes­ter Be­mü­hun­gen‘ durch­rut­schen.

Es gibt kei­ne Ver­pflich­tung Fil­ter ein­zu­set­zen. Die Ser­vices müs­sen in der Lage sein, spe­zi­fi­sche, ur­he­ber­recht­lich ge­schütz­te In­hal­te zu er­ken­nen, für die die Rech­te­inha­ber die re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung stel­len. Sie kön­nen nicht will­kür­lich Fil­ter ein­set­zen, um das Hoch­la­den von In­hal­ten zu stop­pen.

Me­mes sind si­cher
Wei­ters wer­den Ein­zel­per­so­nen auf Aus­nah­men und Ein­schrän­kun­gen in Be­zug auf die freie Mei­nungs­äu­ße­rung ver­trau­en kön­nen. Dies be­trifft un­ter an­de­rem Zi­ta­te, Kri­tik, Ka­ri­ka­tur, Par­odie, usw., wenn In­hal­te hoch­ge­la­den oder ge­teilt wer­den. Das be­deu­tet, dass Me­mes, gifs, usw. wei­ter­hin recht­mä­ßig un­ter al­len Um­stän­den ver­wen­det wer­den kön­nen und die freie Mei­nungs­äu­ße­rung, die ex­pli­zit in der Richt­li­nie er­wähnt ist, wei­ter­hin si­cher­ge­stellt ist.

Nein. Die ein­zi­ge gro­ße Ver­än­de­rung ist, dass gro­ße Platt­for­men die Krea­tiv­schaf­fen­den ba­sie­rend auf dem Ur­he­ber­recht fair ent­schä­di­gen müs­sen. Das macht den gro­ßen Un­ter­schied zwi­schen ei­nem un­fai­ren Markt und ei­nem fai­ren aus!

Ar­ti­kel 13 be­trifft nur eine ein­ge­schränk­te An­zahl an Ser­vices

Dar­un­ter fal­len die gro­ßen Platt­for­men, wo User In­hal­te hoch­la­den, wie z.B. You­Tube, Face­book, Dai­l­y­Mo­ti­on, Sound­cloud, Vi­meo, usw. – de­ren Haupt­zweck es ist, Zu­griff auf gro­ße Men­gen von ge­schütz­ten Wer­ken zu ge­ben und dar­aus Pro­fit zu ge­ne­rie­ren. 

Ar­ti­kel 13 gilt nicht für eine Viel­zahl Ih­rer Lieb­lings­ser­vices, wie zum Bei­spiel:

  • Non-pro­fit En­zyp­klo­pä­di­en wie Wi­ki­pe­dia, und non-pro­fit Bil­dungs- und Wis­sen­schafts­quel­len
  • Cloud Ser­vices für pri­va­te Nut­zung wie Drop­Box
  • Open-source Soft­ware Ent­wick­lungs­platt­for­men wie Git­Hub
  • E-com­mer­ce Sei­ten die phy­si­sche Pro­duk­te ver­kau­fen wie Ama­zon
  • Per­sön­li­che Blogs oder Dis­kus­si­ons­fo­ren, da die­se kei­ne gro­ße An­zahl von ge­schütz­ten Wer­ken spei­chern oder zur Ver­fü­gung stel­len
  • Im we­sent­li­chen je­des Ser­vice des­sen Haupt­zweck es nicht ist, eine Viel­zahl durch Ur­he­ber­recht ge­schütz­te In­hal­te hoch­zu­la­den oder zu spei­chern und dar­aus Ge­win­ne zu lu­krie­ren, wie Tri­pAd­vi­sor, Tin­der und an­de­re Da­ting-Sei­ten, etc.

Krea­tiv­schaf­fen­de wer­den fair be­zahlt

Ar­ti­kel 13 ver­langt nicht, dass Platt­for­men ihr Ge­schäfts­mo­dell än­dern. Er ver­langt, dass sie von den Rech­te­inha­bern eine Ge­neh­mi­gung für ge­schütz­te In­hal­te ein­ho­len oder spe­zi­fi­sche Wer­ke ent­fer­nen, ba­sie­rend auf den von den Rech­te­inha­bern zur Ver­fü­gung ge­stell­ten In­for­ma­tio­nen.

Mehr Schutz für Ein­zel­per­so­nen und ihre Ka­nä­le
Ein­zel­per­so­nen wer­den nicht da­von ab­ge­hal­ten, ge­schütz­te In­hal­te hoch­zu­la­den, zu tei­len und ihre Ka­nä­le zu ent­wi­ckeln. Die Rea­li­tät sieht das ge­naue Ge­gen­teil vor: die an die Platt­for­men ver­ge­be­nen Li­zen­zen wer­den auch die Ak­tio­nen je­des ein­zel­nen Users ab­de­cken. Das be­deu­tet, dass sie ge­deckt sind, wenn sie et­was hoch­la­den, und das gilt auch, wenn sie auf nicht-kom­mer­zi­el­ler Ba­sis agie­ren oder ihre Ak­ti­vi­tät kei­nen si­gni­fi­kan­ten Um­satz ge­ne­riert. Dar­über hin­aus kön­nen Per­so­nen wei­ter­hin In­hal­te er­stel­len und tei­len, die ge­schütz­te Wer­ke ent­hal­ten, wenn die­se zum Zweck der Kri­tik, Par­odie, Ka­ri­ka­tur, etc. er­stellt wur­den.

Die­se Aus­sa­ge mach­te die You­Tube Ge­schäfts­füh­re­rin, sie be­haup­te­te, dass You­Tube Mil­lio­nen Ka­nä­le in Eu­ro­pa schlie­ßen muss, wenn Ar­ti­kel 13 nicht ge­än­dert wird.

Falsch!

Be­den­ken Sie, dass sich die You­Tube Ge­schäfts­füh­re­rin auf ei­nen vor­läu­fi­gen Text be­zo­gen hat, der vom Eu­ro­päi­schen Par­la­ment im Sep­tem­ber ver­ab­schie­det wur­de. Die In­ter­pre­ta­ti­on war ir­re­füh­rend. Ar­ti­kel 13 ist ge­än­dert und eine sol­che In­ter­pre­ta­ti­on wäre jetzt nicht nur ir­re­füh­rend, son­dern auch to­tal nich­tig!

Platt­for­men haft­bar ma­chen, nicht Ein­zel­per­so­nen
In Ar­ti­kel 13 geht es nicht um User der Ser­vices, son­dern um die Haf­tung der Platt­for­men. Die In­hal­te auf You­Tuber-Ka­nä­len sind ty­pi­scher­wei­se durch die Li­zen­zen ge­deckt, die You­Tube von den Rech­te­inha­bern er­wer­ben muss. You­Tube er­zielt rie­si­ge Ge­win­ne (durch An­zei­gen, Ver­kauf von Da­ten, etc.) in­dem es Zu­griff auf krea­ti­ve In­hal­te er­mög­licht. Wür­de die Platt­form wirk­lich ihre Haupt­ein­nah­me­quel­le ge­fähr­den, in­dem sie Ka­nä­le schließt und da­durch alle krea­ti­ven In­hal­te ver­liert? Die Aus­sa­ge von You­Tube hört sich eher an wie eine Dro­hung, nicht wie ein Ri­si­ko.

Nein. Heu­te sind die füh­ren­den eu­ro­päi­schen Ser­vices, die recht­mä­ßig In­hal­te on­line an­bie­ten, durch Wett­be­werbs­ver­zer­rung be­droht, die von den tritt­brett­fah­ren­den ame­ri­ka­ni­schen Tech­no­lo­gie­gi­gan­ten ver­ur­sacht wird. Ar­ti­kel 13 steht für ei­nen fai­ren Wett­be­werb, Rechts­si­cher­heit und Markt­fair­ness, die In­no­va­ti­on und die Ent­wick­lung ei­nes Eu­ro­päi­schen di­gi­ta­len Bin­nen­mark­tes för­dern soll.

Weil sie so spe­zi­ell sind, wur­de ein spe­zi­el­les Sys­tem für Start Ups ent­wi­ckelt

Die De­fi­ni­ti­on von Start Ups lau­tet:

  • Exis­tie­ren seit we­ni­ger als drei Jah­ren
  • Der jähr­li­che Um­satz be­trägt un­ter €10 Mil­lio­nen
  • Die durch­schnitt­li­che An­zahl mo­nat­li­cher Ein­zel­be­su­cher (uni­que vi­si­tors) liegt un­ter 5 Mil­lio­nen

An­bie­ter von On­line Sharing Ser­vices, die der obi­gen De­fi­ni­ti­on ent­spre­chen, müs­sen größ­te Be­mü­hun­gen un­ter­neh­men, um die ih­rer Grö­ße und ih­rem Ge­schäfts­mo­dell ent­spre­chen­de Au­to­ri­sie­rung zu er­hal­ten. Sie müs­sen spe­zi­fi­sche Wer­ke auch nur dann ent­fer­nen, wenn sie eine Be­nach­rich­ti­gung von Rech­te­inha­bern er­hal­ten (zB nur ‚Info und Ent­fer­nen‘ und nicht ‚Info und per­ma­nen­tes Ent­fer­nen‘).

Die­se Aus­nah­me bie­tet Start Ups eine fai­re Chan­ce, schnell zu wach­sen und da­bei Rechts­si­cher­heit zu ha­ben, in­dem stren­ge Maß­nah­men wie bei gro­ßen Ser­vices (zB ‚Info und per­ma­nen­tes Ent­fer­nen‘) ver­mie­den wer­den.

Nein!

Kei­ne ein­heit­li­che Lö­sung für alle
Ar­ti­kel 13 stellt klar, dass das Ver­hält­nis­mä­ßig­keits­prin­zip bei den Ver­pflich­tun­gen von Platt­for­men gilt. Das be­deu­tet, dass Din­ge wie die Grö­ße des Ser­vices und die Kos­ten der ein­zu­set­zen­den Maß­nah­men be­rück­sich­tigt wer­den.

Es ist wich­tig zu be­den­ken, dass Ar­ti­kel 13 nur jene Ser­vices be­trifft, de­ren Haupt­zweck der Zu­griff auf gro­ße Men­gen von ge­schütz­ten Wer­ken ist, um da­mit Ge­win­ne zu ge­ne­rie­ren.

Nein! Die recht­mä­ßi­ge Ver­wen­dung von In­hal­ten ist durch Ar­ti­kel 13 ge­schützt und ein durch Drit­te ge­re­gel­ter Ent­schä­di­gungs­me­cha­nis­mus sorgt da­für, dass Miss­brauch ver­hin­dert wird.

Hier hört der Spaß nicht auf
Per­so­nen wer­den wei­ter­hin un­ein­ge­schränkt In­hal­te hoch­la­den kön­nen, die von ih­nen selbst zum Zweck des Zi­tats, der Kri­tik, Ka­ri­ka­tur, Par­odie oder Per­si­fla­ge er­stellt wur­den. Me­mes, gifs und all die an­de­ren gu­ten Sa­chen, die Mei­nungs­frei­heit und künst­le­ri­sche Frei­heit sym­bo­li­sie­ren, sind na­tür­lich wei­ter­hin er­laubt!
Mei­nungs­frei­heit ist si­cher­ge­stellt und vor au­to­ma­ti­schem Blo­ckie­ren ge­schützt. Men­schen wer­den sich wei­ter­hin über je­den und al­les on­line lus­tig ma­chen dür­fen! Der ein­zi­ge Un­ter­schied ist, dass sie es nun auf ei­ner so­li­den und kla­ren Rechts­grund­la­ge tun.

Li­zenz be­deu­tet Zu­griff
Wenn ein Ser­vice eine Li­zenz er­hält – was in den meis­ten Fäl­len zu­tref­fen wird, ist es ir­rele­vant, ob der In­halt eine Par­odie ist oder nicht, denn die Ver­wen­dung des­sel­ben wird au­to­ma­tisch als le­ga­le Nut­zung zäh­len.

Das Ende des will­kür­li­chen Ent­fer­nens
You­Tuber ha­ben schon lan­ge das un­fai­re Ent­fer­nen ih­rer In­hal­te be­klagt. Ge­mäß Ar­ti­kel 13 kön­nen Uploa­der in den sel­te­nen Fäl­len, die ein Ent­fer­nen ei­nes In­halts durch ein Ser­vice er­for­dern, den neu ein­ge­führ­ten Be­schwer­de- und Ent­schä­di­gungs­me­cha­nis­mus nut­zen. Die Prü­fung wird von Men­schen durch­ge­führt.

Tech­ni­sche Ko­ope­ra­ti­on zwi­schen Rech­te­inha­bern und Platt­for­men so­wie die Ent­wick­lung in­tel­li­gen­te­rer Tech­no­lo­gi­en wer­den die heu­te be­stehen­den recht­li­chen Un­si­cher­hei­ten ent­fer­nen. Platt­for­men wer­den so­mit auch nicht mehr will­kür­lich In­hal­te ent­fer­nen kön­nen.

Nein. Li­zenz­ver­ein­ba­run­gen von Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten und On­line Dis­tri­bu­to­ren er­mög­li­chen Künst­lern die Zur­ver­fü­gung­stel­lung ih­rer In­hal­te auf die­sen On­line Platt­for­men. Die­se Li­zen­zen sind äu­ßerst wich­tig, da Ar­ti­kel 13 vor­sieht, dass die Platt­for­men künf­tig eine Ge­neh­mi­gung der Rech­te­inha­ber be­nö­ti­gen.

Mehr Li­zen­zen, brei­te­rer Zu­griff, bes­se­re Ver­gü­tung
Ar­ti­kel 13 för­dert die Er­tei­lung von Li­zen­zen von Ur­he­bern und ih­ren Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten, was mehr ver­füg­ba­re In­hal­te, Rechts­si­cher­heit für Kon­su­men­ten und an­ge­mes­se­ne Ver­gü­tung für Ur­he­ber be­deu­tet! Er ga­ran­tiert au­ßer­dem eine nach­hal­ti­ge Zu­kunft und ei­nen fai­ren Di­gi­tal­markt für Krea­tiv­schaf­fen­de, wäh­rend alle Vor­tei­le der neu­en Sharing-Platt­for­men er­hal­ten blei­ben.


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