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AKM investiert in Innovation und Qualität

Lesedauer: 5 Minuten

Die Entwick­lung und der Ein­satz von neuen Tech­nolo­gien wird den öster­re­ichis­chen Musikschaf­fend­en eine noch genauere und qual­i­ta­ti­vere Abrech­nung von Tantiemen brin­gen. Die Koop­er­a­tion mit dem Schweiz­er Tech-Start-up nowon, das KI-basierte Sys­teme zur Musik­erken­nung und zur Automa­tisierung von Setlists entwick­elt, ermöglicht der Ver­w­er­tungs­ge­sellschaft AKM den Ein­satz von inno­v­a­tiv­en Tools, die für die Zukun­ft des öster­re­ichis­chen Musik­mark­ts rich­tungsweisend sind.

Die Verteilung von Tantiemen basiert auf der genauen Erfas­sung der aufge­führten Werke. Dafür benötigt die AKM bei allen Ver­anstal­tun­gen mit Live-Musik eine voll­ständi­ge und kor­rek­te Pro­gramm­liste. Diese bis­lang manuell erfol­gende Nutzungser­fas­sung soll kün­ftig durch inno­v­a­tive KI-Tools von nowon automa­tisiert wer­den. Das erle­ichtert die Live-Pro­gram­ma­b­gabe für Urheber:innen und ermöglicht eine noch genauere und effizien­tere Tantiemen­verteilung. Derzeit existiert kein ver­gle­ich­bares mark­treifes Pro­dukt, das eine automa­tisierte, KI-gestützte Pro­gram­mer­fas­sung im Live-Bere­ich in dieser Form ermöglicht.

Technologische Innovation als strategischer Schwerpunkt

Durch gezielte Investi­tio­nen und strate­gis­che Koop­er­a­tio­nen schafft die AKM die Grund­lage für eine noch trans­par­entere und qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Abrech­nung zugun­sten öster­re­ichis­ch­er Musikschaf­fend­er. Gle­ichzeit­ig tra­gen diese Maß­nah­men dazu bei, die Ver­wal­tungskosten auch kün­ftig auf einem sehr niedri­gen Niveau von 6–8% zu hal­ten und weit­er­hin effizient im Inter­esse der Mit­glieder zu agieren.

„Gezielte Tech­nolo­giein­vesti­tio­nen sind Voraus­set­zung für eine auch in Zukun­ft präzise Verteilung der Tantiemen an unsere Mit­glieder“, so AKM-Präsi­dent Peter Vieweger.

Beteili­gun­gen an Tech­nolo­gie­un­ternehmen oder die Grün­dung von Tochterge­sellschaften sind bei Ver­w­er­tungs­ge­sellschaften im deutschsprachi­gen Raum gängige Prax­is, um das Kerngeschäft nach­haltig weit­erzuen­twick­eln. Die Koop­er­a­tion mit nowon geht über eine reine Beteili­gung hin­aus – es geht um die Zusam­me­nar­beit in der Produktentwicklung.

Digitalisierungsschub für die Musikrechteverwaltung

Ziel ist es, inno­v­a­tive Pro­duk­te rasch zur Mark­treife zu führen und ihr Poten­zial im Sinne der von der AKM vertrete­nen Musikschaf­fend­en best­möglich zu nutzen. Wirtschaftlich­er Gewinn ste­ht dabei nicht im Fokus. Vielmehr geht es darum, den Zugang zu neuen Tech­nolo­gien zu sich­ern und diese gezielt für die Verbesserung von Ser­vice und Abrech­nung einzuset­zen. Dazu zählt neben der Automa­tisierung der Pro­gram­mer­fas­sung beispiel­sweise auch die Iden­ti­fika­tion KI-gener­iert­er Musik – ein echter Dig­i­tal­isierungss­chub für die Musikrechtev­er­wal­tung (weit­ere Infor­ma­tio­nen).

AKM-Gen­eraldirek­tor Ger­not Graninger: „Mit der Beteili­gung an nowon investieren wir nicht nur in Tech­nolo­gie, son­dern in die Zukun­ft der Musikrechtev­er­wal­tung und machen uns fit für die näch­ste Dimen­sion der dig­i­tal­en Welt.“

Über die AKM

Die öster­re­ichis­che Ver­w­er­tungs­ge­sellschaft AKM ver­tritt rund 29.000 Mit­glieder und arbeit­et nicht gewin­nori­en­tiert. Mit Lizen­zein­nah­men von 117 Mio. Euro und einem äußerst niedri­gen Ver­wal­tungskos­tenan­teil (6,14%) ist es der AKM gelun­gen, die an die Rechteinhaber:innen aus­geschüt­tete Verteilungssumme in den ver­gan­genen Jahren kon­tinuier­lich zu steigern. Auch für das Jahr 2025 wird mit einem Wach­s­tum von rund 3 % gerech­net, eben­so wird für 2026 eine weit­ere Steigerung erwartet.

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Ste­fanie Geier 

Unternehmens-Kom­mu­nika­tion

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