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Foto © Jolly Schwarz / David Blacher
Ein Abend voller Musik, Emotionen und großer Namen: Bei den Amadeus Austrian Music Awards 2026 wurde einmal mehr die Vielfalt der österreichischen Musikszene gefeiert. Bekannte Größen standen ebenso im Rampenlicht wie neue Stimmen – und mit der Ehrung von Peter Cornelius für sein Lebenswerk gab es einen bewegenden Höhepunkt des Abends.
Neue Stimmen und bekannte Namen
Den AKM/aume Songwriter:in des Jahres Award sicherte sich Caro Fux. Die Austropop-Künstlerin schrieb gemeinsam mit Tamara Olorga und Ricardo Bettiol den Song und Ohrwurm “Aff im Kopf” – und durfte sich damit über ihren ersten Amadeus freuen. Auch NENDA konnte einen bedeutenden Erfolg feiern: Die Rapperin stand bereits im Vorfeld der Verleihung als Gewinnerin des FM4-Awards fest.
Die Auszeichnung für das Album des Jahres ging an das Pop-Trio folkshilfe für ihr fünftes Studioalbum “bunt”. Zum Ö3 Song des Jahres wurde “Zweifelturm” von Pizzera & Jaus gewählt. Seiler & Speer gehörten ebenfalls zu den erfolgreichsten Acts des Abends: Das Duo wurde als Live Act des Jahres ausgezeichnet – ein Preis, der nach ihrer spektakulären Jubiläumsshow im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion 2025 kaum überraschte – und gewann zusätzlich in der Kategorie Pop/Rock.
Auch einige „Titelverteidiger:innen“ waren wieder erfolgreich. Melissa Naschenweng triumphierte einmal mehr in der Kategorie Schlager, während RAF Camora in der Kategorie Hip Hop/Urban bereits seine neunte Trophäe entgegennehmen durfte. Den Alternative-Award sicherte sich OSKA – zum zweiten Mal in Folge.
In weiteren Kategorien gab es ebenfalls spannende Entscheidungen: Klangkarussell gewann mit dem Album „Petrichor“ den Preis für Best Sound, der Jazz/World/Blues-Award ging an die Wiener Band 5/8erl in Ehr’n. Parov Stelar wurde in der Kategorie Electronic/Dance ausgezeichnet, während die österreichische Rockband Vulvarine im Bereich Hard & Heavy ihren ersten Amadeus feiern durfte.
Vielfalt auf der Bühne: Die Live-Acts des Abends
Für zusätzliche Energie sorgten die Live-Performances des Abends, die einmal mehr das große Talent und die stilistische Vielfalt der heimischen Musikszene unter Beweis stellten. Den Auftakt machte BIBIZA, gefolgt von starken Auftritten von Alexander Eder, Esther Graf & NESS, Ina Regen, Lemo, Lena Schaur, NENDA, PÄM, Vicky und Vulvarine.
Der feierliche Abschluss des Abends: Die österreichische Musiklegende Peter Cornelius, der im Jänner seinen 75. Geburtstag feierte, wurde mit dem Amadeus Award für das Lebenswerk ausgezeichnet. Überreicht wurde ihm die Auszeichnung von Peter Janda – ein würdiger Schlusspunkt für einen Abend, der ganz im Zeichen der österreichischen Musik stand.
Alle Gewinner:innen im Überblick:
Peter Vieweger, AKM-Präsident
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