Login Formular

Suche

Publikum wünscht sich mehr Musik aus Österreich im ORF

Lesedauer: 2 Minuten

iStock © Cecilie Arcurs

Artikel teilen!

Eine aktuelle, repräsentative Studie zeigt: Mehr als die Hälfte der Österreicher:innen wünscht sich mehr heimische Musik in den Radioprogrammen des ORF.

Eine aktuelle, von Mar­ke­ta­gent durchge­führte repräsen­ta­tive Studie zeigt den Wun­sch viel­er Öster­re­icherin­nen und Öster­re­ich­er nach mehr heimis­ch­er Musik im öffentlich-rechtlichen Rund­funk. Für die Erhe­bung wur­den 1.000 Per­so­n­en im Alter zwis­chen 14 und 75 Jahren befragt.

Mehr als die Hälfte der Befragten spricht sich für mehr öster­re­ichis­che Musik in den ORF-Radios aus (51,5%). Ein ähn­lich hoher Anteil wün­scht sich auch im Fernseh­pro­gramm des ORF mehr heimis­ches Reper­toire (40,7%). Die Teilnehmer:innen beant­worteten die Frage jew­eils mit „ja, auf jeden Fall“ oder „ja, eher schon“.

Beson­ders beliebt sind dabei die Musikrich­tun­gen Pop/Rock (61,9%) sowie Schlager und Volksmusik (25,5%). Darüber hin­aus wur­den auch Gen­res wie Klas­sik (19,3%), Blues/Soul (15,1%) und Jazz (10%) abgefragt.

AKM-Präsi­dent Peter Vieweger set­zt sich seit Jahren für mehr Sicht­barkeit öster­re­ichis­ch­er Musik im heimis­chen Rund­funk ein: „Wer öster­re­ichis­che Musik stärkt, stärkt auch den Musik­stan­dort Öster­re­ich. Heimis­che Künstler:innen brauchen mehr Präsenz in den Rund­funkme­di­en, damit kreative Leis­tung auch im eige­nen Land nach­haltig wahrgenom­men und wirtschaftlich getra­gen wer­den kann. Die hohe Qual­ität öster­re­ichis­ch­er Musik muss sich endlich auch in ihrer Sicht­barkeit und Wertschöp­fung widerspiegeln.“

Eva-Maria Bauer, Präsi­dentin des Öster­re­ichis­chen Musikrats, weist auf eine Win-Win-Sit­u­a­tion bei ein­er ver­stärk­ten Sendung von Musik aus Öster­re­ich im ORF hin: „Mit mehr Air­play von heimis­ch­er Musik kann der öffentlich-rechtliche Auf­trag des ORF kosten­neu­tral gestärkt wer­den. Zugle­ich wäre es ein wichtiges Sig­nal im Rah­men der Öster­re­ichis­chen Musik­strate­gie, um die Musik­branche ins­ge­samt zu stärken, deren Wertschöp­fung zu erhöhen und einen Pro­mo­tion-Effekt für Musikschaf­fende – Urheber:innen wie auch Interpret:innen – zu erzielen.“

Peter Legat, Musik­er und Präsi­dent Aus­tri­an Com­posers Asso­ci­a­tion, führt weit­er aus: „Musik aus Öster­re­ich zeich­net sich durch eine außergewöhn­lich hohe Vielfalt und Qual­ität bei Kom­po­si­tio­nen und Pro­duk­tio­nen aus. Diese lebendi­ge Szene muss mit ihren Werken in den öster­re­ichis­chen Medi­en entsprechend abge­bildet werden.“

Die aktuell angestrebte Neuord­nung der Medi­en­förderung in Öster­re­ich bietet weit­ers die Chance, nicht nur öffentlich-rechtliche Medi­en, son­dern auch pri­vate Anbi­eter zu ein­er ver­stärk­ten Pro­gram­mierung heimis­ch­er Musik in TV, Radio und Onlin­eange­boten zu führen.

Der Öster­re­ichis­che Musikrat und die AKM fordern im Hin­blick darauf, die öffentliche Medi­en­förderung an einen klar definierten kul­tur­poli­tis­chen Auf­trag wie die Förderung von Musik aus Öster­re­ich zu koppeln.

Ste­fanie Geier 

Unternehmens-Kom­mu­nika­tion

Artikel teilen!

Inhaltsverzeichnis